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Weltweit erreichen mehr Länder Impfziele bei Kindern

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GENF. 2014 wurden in 129 von 194 WHO-Mitgliedsstaaten mindestens 90 Prozent der Kinder komplett mit drei Dosen gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (DTP3) geimpft, so die WHO.

Im Jahr 2000 sei dies nur in halb so vielen Ländern der Fall gewesen. In dieser Zeit stiegen auch die Hepatitis-B-Impfraten von 30 auf 82 Prozent. Trotz der Erfolge gebe es jährlich 1,5 Millionen Todesfälle an impfpräventablen Krankheiten.

Jedes fünfte Kind werde nicht ausreichend gegen lebensbedrohliche Krankheiten immunisiert, so die WHO.Im Jahr 2012 bekannten sich alle 194 WHO-Mitgliedstaaten zu einem globalen Aktionsplan, der grundlegende Schutzimpfungen für jeden vorsieht.

Nach Einschätzung der WHO müssen 65 Staaten ihr Vorgehen aber einschneidend ändern, um diese Ziele zu erreichen. In sechs Ländern betrage die DTP3-Abdeckung sogar weniger als 50 Prozent, darunter im Südsudan, dem Tschad und Somalia.

Insgesamt bekämen weltweit aber 91 Prozent aller Kinder mindestens eine Dosis von DTP3. 12 Millionen Kinder blieb diese Schutzimpfung verwehrt, im Jahr 2000 waren es noch 21 Millionen. (dpa)

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