„Entlastung“ ist schnell proklamiert. Die Versorgungspauschale muss sich an der praktischen Umsetzbarkeit im Alltag hausärztlicher Praxen bewähren, schreibt Allgemeinmediziner Professor Sebastian Voß in der Ärzte Zeitung.
Anders als eine Länder-Minderheit schlägt der Gesundheitsausschuss des Bundesrats vor, einen Haken an die Krankenhausreform zu machen. Den bleibenden Unmut über das KHAG bündeln die Länder in einer Entschließung.
Mehr Bürokratie als Entlastung? Die Reaktion des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands auf den Beschluss der Versorgungspauschale fällt vernichtend aus.
KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf EBM-Positionen zur hausärztlichen Chronikerversorgung ohne größeren Kontaktbedarf verständigt. Das sind die Abrechnungsziffern im Überblick.
Gegen die Kürzung der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen startet Johanna Jung sofort eine Petition. Innerhalb von 17 Stunden schon über 25.000 Menschen unterschrieben.
Die KV Hamburg warnt vor den Folgen, sollte die Politik die Honorare der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte kürzen: Weniger Termine, weniger Leistungen und weniger Anreize, den Beruf zu ergreifen.
Um 4,5 Prozent wird die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen ab 1. April gesenkt. Die Empörung über den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses ist groß. Klagen gegen die Entscheidung werden angekündigt.
Die Präsidentin des Berufsverbandes Deutscher Internistinnen und Internisten (BDI) warnt davor, dass das „Hamsterrad“ in Krankenhäusern trotz Vorhaltevergütung nicht zum Stillstand kommt – und hält eine Reform der „Reform der Reform“ für notwendig.
Facharzttermine sind wie Goldstaub: Einst sollte das Terminservicegesetz den Streit um Wartezeiten für Patienten besänftigen. Jetzt fordern Bundesrechnungshof und Kassen, die TSVG-Vergütungen zu streichen. Nina Warken muss sich entscheiden.
Für Gesundheitsministerin Nina Warken sind die positiven Finanzdaten der Gesetzlichen Krankenversicherung für 2025 nur eine Wasserstandsmeldung. „Alle Akteure“ müssten einen Reformbeitrag leisten.
Das Sozialgericht Marburg hat entschieden, dass bei einem Substitutionsarzt ein schwerwiegender Grund vorliegt, nicht am Bereitschaftsdienst teilzunehmen.
In Erinnerung an den langjährigen Verbandsvorsitzenden Dr. Berthold Dietsche vergibt der Hausärzteverband Baden-Württemberg jährlich ein Stipendium an junge Kolleginnen oder Kollegen.
Beim Hausärztetag in Stuttgart bekennen sich alle demokratischen Parteien zur Hausarztzentrierten Versorgung, die der Verband als bundesweit tragfähiges Modell ansieht. Doch nach der Landtagswahl ist die Unterstützung geschwächt.
Unter Hausärzten ist Moritz Eckert aus Herzberg am Harz digitaler Vorreiter. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, was Kollegen tun können, um möglichst wenig Ärger mit ePA und Praxisverwaltungssystemen zu haben.