In Gambia droht laut Terre des Femmes die Rückkehr zu der seit 2015 verbotenen, weiblichen Genitalverstümmlung. Berlin solle hier seine „feministische Außenpolitik“ verfolgen, fordern 30 Partner.
Die Protokolle des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts liegen weitgehend entschwärzt vor. Für Verschwörungserzählungen geben die Vermerke keinen Stoff ab.
Anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertages am 31. Mai erinnert die EU-Gesundheitskommissarin daran, dass die EU konsequent am Anti-Tabakkours festhalte und die Prävention forciere.
Die Europäer müssen sich zunehmend mit neuen Krankheitserregern auseinandersetzen. Ein Beispiel ist Candida auris, ein sich weltweit rasch ausbreitender, in Deutschland meldepflichtiger Hefepilz.
Wir sitzen zu viel – das liegt auch an der Arbeit. Die Arbeitgeber könnten mehr tun, meinten Experten auf der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock.
Es läuft viel digital in der Prävention – aber ist das auch wirksam? Experten auf der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock hatten Zweifel.
Zigaretten-Ersatzprodukte kommen oft bunt und nett daher. Gesundheitlich sind sie alles andere als ungefährlich, warnen Ärztekammern. Jugendliche bräuchten mehr Informationen zu den Risiken dieser Produkte.
Bei Hitze haben Hausarztpraxen viel mehr Arbeit, betont Professor Nicola Buhlinger-Göpfarth. Im Interview mit der Ärzte Zeitung spricht die Chefin des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes über Hitzeschutzpläne und verrät, welche drei Erfahrungen sie in früheren Hitzewellen gesammelt hat.
Wetterexperten erwarten einen gefährlichen Sommer mit viel Hitze und damit verbundenen Gefahren für die Gesundheit. Etliche Praxen und Kliniken sind darauf nicht ausreichend vorbereitet. Der Hitzeschutz wird zum Politikum.
Eine H.-pylori-Therapie kann einem hohen genetischen Risiko für Magenkrebs entgegenwirken – bei niedrigem Risiko gilt das offenbar nicht. Die Primärprävention zu individualisieren erscheint sinnvoll.
Der Sprung nach oben bei der Zahl pflegebedürftiger Menschen ist laut Christel Bienstein vom Berufsverband für Pflegeberufe keine Überraschung. Nötig seien mehr Prävention – und ein Aufweichen des Arztvorbehalts.
Der Konsum illegaler Rauschmittel von Kokain und Crack bis Heroin ist seit Jahrzehnten ein Problem – und kann tödliche Folgen haben. Verfestigt sich die zuletzt besorgniserregende Tendenz?
Die KKH hat Abrechnungsdaten zu Tabakabhängigkeit, Entzugserscheinungen oder psychischen Problemen aufgrund von Tabak zwischen 2012 und 2022 ausgewertet. Im Nordosten ist rund jedes zwölfte KKH-Mitglied betroffen.
Mit Hitzewellen kommen Bürger in Städten schlechter zurecht als Menschen auf dem Land, offenbart eine Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbands. Aber: Lang anhaltende Extremtemperaturen setzen Schleswig-Holsteiner offenbar besonders zu.
Die Zahl der Krankenhausbehandlungen und die Todesfälle in Folge von Hautkrebs sind im Vergleich zu 2002 stark gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt.
Das Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge ist in Deutschland 2019 eingeführt worden. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss erstmals Zahlen zum Effekt des Screenings veröffentlicht.
In Deutschland rauchen 33,6 Prozent der jungen Männer und 18,4 Prozent der jungen Frauen, wie aus aktuellen BZgA-Studienergebnissen hervorgeht. Bei den E-Zigaretten sind in beiden Altersgruppen die Einweg-Varianten beliebt.
Den kostenlosen Check-Up in Praxen nutzen bestimmte Personengruppen seltener, berichtet das IQWiG – und fordert: Für diese Menschen sollten geeignete Informationsangebote geschaffen werden.
Eigentlich sollte bei der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung in Genf gefeiert werden, aber das geplante Pandemie-Abkommen ist vorerst gescheitert. Trotzdem gibt es jede Menge Arbeit.
Die einmalige Einladung von Männern zum PSA-Screening auf Prostatakrebs hat auf 15 Jahre betrachtet eine sinkende krebsspezifische Mortalität zur Folge. Wunder bewirkt das Verfahren aber keine.
Angst und Stress, aber nur selten eine einschlägige Diagnose: Das sind die Folgen eines Screenings auf Ovarialkrebs. Besonders bei Frauen im Alter unter 40 Jahren schlagen die Nachteile zu Buche, offenbart eine britische Studie.