Sächsischer Landtag beschließt Einrichtung einer Enquete-Kommission. Sie soll dazu beitragen, das Bundesland auf künftige Pandemien oder Katastrophenfälle besser vorzubereiten.
Hessens Landesärztekammer moniert mit Blick auf die EU-Biozidprodukteverordnung, dass der EU-Chemikalienagentur keine differenzierte Analyse der Wirkung von Ethanol als Desinfektionsmittel vorliege.
Der Marburgvirus-Ausbruch in Ruanda ist für beendet erklärt worden. Das afrikanische Land hat die Epidemie glimpflich überstanden, weil das Gesundheitspersonal gut vorbereitet war – auch dank deutscher Hilfe.
Wie lange braucht es, ein Impfhonorar zu verhandeln? Die RSV-Vorsorge für ältere Erwachsene ist auch drei Monate nach Aufnahme in die Schutzimpfungs-Richtlinie überwiegend noch immer nicht als Sachleistung zu beziehen. Das zeigt eine Umfrage der Ärzte Zeitung unter den KVen.
Der Alternative Drogen- und Suchtbericht macht erneut auf Herausforderungen der deutschen Drogenpolitik aufmerksam. Zentral sind die Punkte Cannabis, Drug-Checking, Substitution und Frühintervention.
Koordinierungsstelle und Notrufnummer: Kurz vor der Neuwahl des Bundestags ist das Suizidpräventionsgesetz fertig und passiert das Kabinett. Kommt noch eine Mehrheit zustande? Die Union winkt ab.
Digitalisierung ist in aller Munde, nicht immer fallen die Kommentare wohlwollend aus. Die App „Meine pädiatrische Praxis“ zeigt, wie digitale Lösungen erfolgreich laufen können – aus unserer Serie der guten Nachrichten im Jahr 2024.
Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Pflegebedürftigen binnen zweier Jahre um mehr als 700.000 gestiegen. Die Zunahme hänge nicht nur mit der Demografie zusammen.
Die FDP-Fraktion fordert ein Ende von Mengen- und Honorarbegrenzung. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) sieht in der Verbesserung der Bedingungen für niedergelassene Ärzte „Kernaufgabe“ für die nächste Regierung.
Im Projekt „Zugangsoptimierte Arbeitsfähigkeitsorientierte Rehabilitation“ (ZAR) soll Patienten mit chronischen Rückenschmerzen frühzeitig eine medizinische Rehabilitation angeboten werden. Dazu werden mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) die Routinedaten der Versicherten ausgewertet und in der Folge die Betroffenen proaktiv angeschrieben.
Kooperation
|
In Kooperation mit: AOK Bundesverband
Rückenschmerzen gehören zu den häufigstenGründen für Arbeitsunfähigkeit. AOK Bayern und DRV- Nordbayern wollen helfen, die Zahl der Menschen, die krankheitsbedingt langzeitarbeitslos sind oder eine Erwerbsminderungsrente beantragen müssen, zu senken.
Kooperation
|
In Kooperation mit: AOK Bundesverband
Muss es beim PCR-Test auf SARS-CoV-2 immer der Abstrich aus dem tiefen Nasen-Rachen-Raum sein? Offenbar nicht. Eine Cochrane-Analyse hat ergeben, dass zwei andere Arten der Probenentnahme ähnlich sensitiv sind.
Dass das Ampel-Aus vielen Gesetzen den Todesstoß verpasste, hat für Praxen auch seine guten Seiten. Von welchen Vorhaben sie erst einmal verschont bleiben, zeigt ein Überblick – aus unserer Serie zu den guten Nachrichten im Jahr 2024.
Was in der europäischen Leitlinie bereits empfohlen wird, hat jetzt ein deutsches Team bestätigt: Bei einem erhöhten PSA-Wert aber negativen MRT-Befund kann wohl zunächst auf eine Prostatabiopsie verzichtet werden.
Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung liegt auf niedrigem Niveau. Aber auch in die der Gesundheitsprofessionen muss dringend investiert werden, meinen die Gastautoren Doris Schaeffer und Lennert Griese in der Ärzte Zeitung.
Donald Trumps zweites Kabinett nimmt immer weiter Gestalt an: Doch Robert F. Kennedy Jr. als Gesundheitsminister wäre das Letzte, was die USA bräuchten.
Alternde Gesellschaften, steigende Gesundheitsausgaben und Produktivitätsverluste: Die OECD mahnt zu energischen Anstrengungen in der Krebsbekämpfung. Auch Deutschland darf sich angesprochen fühlen.
Wartezeiten für Patienten treiben CDU und CSU um, wie ein Blick ins Wahlprogramm zeigt. Die Praxisteams sollen daher – befreit von Bürokratie – die Patienten besser durch stärker koordinierte Behandlungsabläufe steuern.
Die SPD hat in ihrem Wahlprogramm einen fortgeschrittenen Entwurf eines „Regierungsprogramms“ lanciert. Gesundheitsminister Lauterbachs Handschrift bleibt erkennbar. Kassenärzte sollen damit zu einer Termingarantie verpflichtet werden.
Eine umfassende Kohortenstudie aus den USA zeigt, dass Frauen nach einem falsch-positiven Ergebnis im Brustkrebs-Screening seltener an der nächsten Screening-Runde teilnehmen. Wie könnte dies verhindert werden?
Ob leichte Hirnverletzungen im Kindesalter dazu führen, dass die Betroffenen in der Jugend zu kriminellem Verhalten neigen, haben dänische Forscher untersucht. Sie interessierten sich besonders für die ursächliche Verbindung.
Neugeborene entwickeln häufiger schwere gesundheitliche Komplikationen, wenn ihre Mütter geraucht haben. Das ist selbst dann der Fall, wenn mit Eintritt der Schwangerschaft aufs Rauchen verzichtet oder der tägliche Konsum auf ein bis zwei Zigaretten beschränkt wurde.