Gericht billigt Untergrenze von 75 Eingriffen pro Jahr und Standort für die thoraxchirurgische Behandlung des Lungenkarzinoms. Es würden ausreichend Standorte verbleiben, sodass die Versorgung der Bevölkerung nicht gefährdet sei, so die Richter.
Das Landessozialgericht in Potsdam hält sich an eine bereits 2007 ergangene Rechtsprechung des Bundessozialgerichts. Danach lässt sich aus Glaubensgründen kein Leistungsanspruch gegenüber der GKV ableiten.
Die Baunutzungsverordnung wertet freiberufliche Tätigkeiten als „gleichsam privat“. Sie könnten daher „mehr oder weniger in jeder Wohnung ausgeübt werden“, so jetzt der Münchener Verwaltungsgerichtshof.
Schnell in Erfahrung bringen zu können, ob eine bestimmte haus- oder fachärztliche Praxis barrierefrei ist, wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Der Petitionsausschuss erinnert das BMG, sich darum zu kümmern.
Ab dem 1. März stehen in vielen Unternehmen wieder Betriebsratswahlen an. In Arztpraxen sind Betriebsräte vergleichsweise selten. Ein Arbeitsrechtler ordnet ein, warum Mitbestimmung in freien Berufen kaum etabliert ist.
Nur schweren Herzens lehnt die SPD im Gesundheitsausschuss Regulierungsideen der Grünen ab, um insbesondere investorengetragene MVZ einzuhegen. Bei der Unionsfraktion hört sich das ganz anders an.
Die Allergiezeit beginnt. Der Bedarf an Antihistaminika und kortikoidhaltigen Nasensprays wird in den kommenden Wochen steigen. Die KV Rheinland-Pfalz erinnert deshalb daran, welche Spielregeln bei der Verordnung gelten.
Ein verpflichtender persönlicher Arztkontakt pro Jahr und ein Versandhandelsverbot für Medizinalcannabis: Eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages lässt erkennen, wie umstritten in der Koalition die Gesetzesnovelle ist.
Wo fachärztliche Qualifizierung drauf steht, muss sie auch drin sein. Ansonsten handelt es sich um irreführende Werbung, hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden.