Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) will gemeinsam mit anderen KVen die Tests zur elektronischen Gesundheitskarte mit einer eigenen Evaluation flankieren. Inzwischen scheint sich abzuzeichnen, dass der Beginn der Erprobung noch einmal verschoben wird.
Extrabudgetäre Zuschläge für den Einsatz besonders qualifizierter MFA, die im Rahmen der Delegation auch ärztliche Aufgaben übernehmen, sind ein Baustein des jüngsten Honorarabschlusses. In Westfalen-Lippe will man das Konzept der Entlastungs-Assistentinnen nun auch auf Facharztpraxen ausdehnen.
Der Vorsitzende der KV Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang-Axel Dryden, hat Recht mit seinem Appell an die Hausärzte, sich verstärkt in der Weiterqualifizierung der Medizinischen Fachangestellten zu engagieren.
KVWL-Vorsitzender Dr. Wolfgang-Axel Dryden hat der KBV mit Blick auf den zum Teil heftig kritisierten Honorarabschluss für das Jahr 2015 den Rücken gestärkt.