Der Zeitraum vom Verdacht bis zur Manifestation eines primären Offenwinkelglaukoms gestaltet sich individuell unterschiedlich – mit klar definierbaren Risikogruppen. Nachuntersuchungsintervalle könnten also angepasst werden.
Kommen Kontaktlinsenträger mit akutem rotem Auge in die Hausarztpraxis, ist dringend der Verdacht auf eine mikrobielle Keratitis abzuklären: Es droht ein rascher Visusverlust. US-Ophthalmologen haben die Alarmzeichen zusammengefasst.
Vorübergehender Verlust des Sehvermögens auf einem oder beiden Augen ist alles andere als harmlos. Wie nämlich eine Studie demonstriert, ist das kardiovaskuläre Risiko der davon Betroffenen sowohl kurz- wie langfristig signifikant erhöht.
Periphere Fazialisparesen sollten nicht vorschnell als idiopathisch klassifiziert werden. Vor allem bei atypischen Manifestationen gilt es, wachsam zu sein, wie ein Fallbericht demonstriert.
Ein gar nicht geringer Anteil der schlanken Personen mit steatotischer Lebererkrankung weist keinerlei kardiometabolische Risikofaktoren auf. Trotzdem ist Vorsicht geboten, wie eine Studie zeigt.
Beim Menschen ist die Nase für ein effizientes Atmen vorgesehen. Wer hingegen dauerhaft mit dem Mund atmet, riskiert muskuloskelettale Veränderungen, wie aus einer systematischen Studienübersicht hervorgeht.
Die American Medical Association hat zusammen mit dem Vaccine Integrity Project die Studienlage zu Impfungen gegen respiratorische Viren gesichtet. Ziel war es, die Wirksamkeit der Vakzinen für die kommende Saison 2026/2027 einzuschätzen – mit beruhigendem Ergebnis.
Die Prävalenz von Schilddrüsenerkrankungen bleibt seit Jahren unverändert – dennoch wird L-Thyroxin immer häufiger verordnet. Was deutsche Daten aus zwei Jahrzehnten zeigen und welche Konsequenzen sich daraus für die Praxis ergeben.
Zusätzlich zur Schmerzmedikation verabreichtes Dexamethason hat offenbar nur mäßigen Einfluss auf den Schmerzgrad bei Kindern nach einer Tonsillektomie. Laut Ergebnissen einer Studie kann der Einsatz dennoch erwogen werden.
Aus dem Dunkel ins Licht – für viele mag das verheißungsvoll klingen. Für nicht wenige aber bedeutet es eine potenzielle Gefahr. Dahinter steckt ein wenig bekannter, gleichwohl verbreiteter Reflex.
Die Früherkennung von Pankreaskrebs ist ein dringendes diagnostisches Problem. Ein Blick auf die jeweilige Verordnungshistorie könnte womöglich hilfreich sein, wie eine Studie mit Patientendaten aus Hausarztpraxen zeigt.
Die Langzeiteinnahme von Metformin birgt das Risiko für einen Mangel an Vitamin B12. Dessen Spiegel sollte daher regelmäßig kontrolliert werden. Eine Umfrage unter Ärzten und Ärztinnen weckt Zweifel an der Praxis.
Wenn bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom im Stadium IV sonst nichts mehr hilft: Könnte eine Lungentransplantation die Lösung sein? Ergebnisse einer Studie mit sorgfältig ausgewählten Fällen sprechen tatsächlich dafür.
Die arthroskopische partielle Meniskektomie bei degenerativ bedingter Meniskusruptur bietet offenbar keine Vorteile verglichen mit einer Scheinoperation. In einer Studie fanden sich sogar Hinweise auf schlechtere Ergebnisse nach einem echten Eingriff.
Verfahren der künstlichen Intelligenz für die Mustererkennung wecken auch in der Dermatologie hohe Erwartungen. Dass sich die KI im Vergleich zu Dermatologen in der Melanom-Diagnostik achtbar schlagen, hat eine Metaanalyse gezeigt.
Im Fall eines plötzlichen Herztodes ist primär ein Myokardinfarkt die Ursache, so die gängige Vorstellung. Eine neue Studie zum Zusammenhang zwischen Herzinfarkt und plötzlichem Herztod kommt allerdings zu einem anderen Ergebnis.
Patienten mit primären Kopfschmerzerkrankungen ist mit Medikamenten allein nicht immer ausreichend zu helfen. In Greifswald hat man deshalb ein fünftägiges multimodales Programm getestet.
Die Einnahme von Statinen wird mit erhöhten Überlebenschancen von Patientinnen mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Finnische Mediziner haben sich nun dafür interessiert, was das für die einzelnen Karzinomsubtypen bedeutet.
Patienten mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration sollten sich streng an ihre Augenarzttermine halten. Versäumnisse und Verzögerungen bei der Anti-VEGF-Therapie gehen einer Studie zufolge mit einem verstärkten Verlust an Sehschärfe einher.
Exzessiver Gebrauch von Handys ist signifikant mit Beschwerden an Daumen und Handgelenken verbunden. Das lässt sich laut Ergebnissen einer Studie auch sonografisch belegen.
IL-17 und IL-23-Inhibitoren sind hochwirksam in der Therapie von Patienten mit mäßiger bis schwerer Schuppenflechte, aber auch teuer. Ein Team hat untersucht, ob man auch mit geringeren als den Standarddosen zum Ziel gelangt.
Die sorgfältige körperliche Untersuchung gehört bei Patientinnen und Patienten mit Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) als unabdingbares Element zur Diagnostik. Wie eine Studie zeigt, unterbleibt sie aber oft – vor allem bei weiblichen Betroffenen.
Sollte beim Darmkrebs-Screening auf die CT-Kolonografie oder auf den fäkalen immunochemischen Test auf okkultes Blut gesetzt werden? Ein italienisches Team hat die diagnostischen Fähigkeiten der beiden Verfahren verglichen.
Ob sich einer frühen Präeklampsie mit einem speziellen Aphereseverfahren beikommen lässt, hat eine internationale Forschungsgruppe untersucht. Im Fokus: Die Elimination von sFlt-1 (soluble Fms-like tyrosine kinase-1).