25 Millionen Euro Förderung

Finanzhilfen für kleine Geburtshilfen in NRW

In Nordrhein-Westfalen bekommen Kliniken mit bis zu 1.100 Geburten pro Jahr eine Überbrückungsfinanzierung. Das Land will damit die flächendeckende Versorgung sicherstellen.

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Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen erhalten Krankenhäuser mit kleineren Geburtshilfen eine finanzielle Förderung. An Kliniken mit bis zu 1.100 Geburten pro Jahr gehen insgesamt 25 Millionen Euro. Die Mittel stammen vom Bund. Sie dienen der Überbrückungsfinanzierung bis zum Greifen der bundesweiten Klinikreform und der Einführung von Vorhaltebudgets.

Das Land NRW hat entschieden, dass die Förderung ausschließlich an kleinere Geburtshilfen geht, die für die flächendeckende Versorgung gebraucht werden. „Wir sind froh über jedes Krankenhaus, das eine Geburtsstation betreibt“, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

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In der am 1. April in Kraft getretenen neuen Krankenhausplanung des Bundeslandes seien deshalb alle Anträge für diese Leistungsgruppe bewilligt worden, bei denen die Kliniken die Mindestkriterien erfüllen und keine Absicht angezeigt haben, die Geburtshilfe zu schließen.

„Aufgrund der hohen Vorhaltekosten sind gerade kleine Geburtshilfen häufig unterfinanziert, was den Betrieb für die Träger schwierig macht“, erläuterte Laumann. Alle Beteiligten müssten daran arbeiten, Schließungen so gut es geht zu vermeiden.

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Von den 125 Kliniken, die in NRW eine Geburtshilfe betreiben, erhalten 69 die Förderung. Im Schnitt handelt es sich um 365.00 Euro. (iss)

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