Brandenburg

GLG konzentriert Geriatrie in Prenzlau

Vernetzung und Leistungskonzentration für eine bessere Versorgung, nach diesem Motto baut der kommunale Krankenhausträger GLG seine Geriatrie in Prenzlau aus.

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Prenzlau. Im Nordosten Brandenburgs gibt es einen neuen Versorgungsschwerpunkt in der Geriatrie: Der kommunale Krankenhausträger „GLG - Gesellschaft für Leben und Gesundheit“, der in den Landkreisen Uckermark und Barnim aktiv ist, erweitert seine Altersmedizin am GLG-Kreiskrankenhaus in Prenzlau. Hingegen wird es am Eberswalder Werner-Forßmann-Klinikum künftig keine vollstationäre Altersmedizin mehr geben. Das teilte der Träger am Mittwoch mit.

Enge Vernetzung zwischen den Kliniken

„Die enge Vernetzung im GLG-Verbund ermöglicht es uns, flexibel und zukunftsorientiert das Leistungsspektrum an den verschiedenen Standorten zu gestalten und damit strukturelle Vorteile zu schaffen“, sagt Marita Schönemann, Verwaltungsdirektorin des GLG Kreiskrankenhauses Prenzlau. „Zugleich kommt die Konzentration der stationären Altersmedizin in Prenzlau dem vorhandenen Bedarf entgegen.“

Aus den bislang 34 Betten der Geriatrischen Klinik in der Uckermark sollen künftig mehr als 50 werden. Damit passe man sich der Bevölkerungsentwicklung in der Region an.

Ausbau der Alterstraumatologie geplant

Perspektivisch ist nach Angaben der GLG ein Ausbau der Alterstraumatologie in Prenzlau vorgesehen. Weitere Spezialisierungen bestehen in den Bereichen Palliativmedizin, Alterskardiologie und Neurogeriatrie. Seit vielen Jahren schon ist das Prenzlauer Krankenhaus telemedizinisch mit den anderen GLG-Standorten verbunden, was sich in besonderer Weise bei der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Schlaganfall bewährt. Hier kann vom Standort Prenzlau aus zu jeder Tag- und Nachtzeit ein Neurologe der überregionalen Eberswalder Stroke Unit per Bildschirm zur Akutversorgung konsultiert und einbezogen werden. (lass)

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