Baden-Württemberg

Gesundheit ist für die Wähler im Südwesten ein Top-Thema

Gesundheitspolitik hat eine hohe Bedeutung im Hinblick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März, so eine Umfrage.

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Stuttgart. Gesundheitspolitik hat eine hohe Bedeutung im Hinblick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März. Darauf deutet eine Umfrage des forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Kasse hin. Demnach bezeichneten 93 Prozent der Befragten die Gesundheitspolitik als das wichtigste für sie wahlentscheidende Thema.

Bildungspolitik folgt auf Platz 2 – 90 Prozent schreiben ihr wichtige oder sehr wichtige Bedeutung für ihre Wahlentscheidung zu. Weitere relevante Politikfelder sind Innere Sicherheit (83 Prozent), Energiepolitik (79 Prozent) sowie Familienpolitik (77 Prozent). Die nach Angaben der Kasse repräsentative Befragung fand zwischen dem 11. und 25. Januar statt.

Die hohe Relevanz des Themas Gesundheit spiegelt sich in der Zustimmung zu Einzelfragen: 98 Prozent der Befragten gaben an, dass sie es für (sehr) wichtig halten, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. 92 Prozent erkannten Verbesserungsbedarf bei der Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten, Kliniken und Pflegediensten. Eine bessere regionale Verteilung von Arztpraxen erachteten 90 Prozent als (sehr) wichtig.

Für Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, bestätigen die Ergebnisse, dass die Corona-Pandemie den Fokus der Bürger in Richtung Gesundheitsversorgung verschoben hat. Vielen sei die Bedeutung von gesundheitspolitischen Landesthemen wie der Verfügbarkeit von Pflegepersonal oder der Ausstattung von Krankenhäusern erst in diesem Zusammenhang deutlich geworden. (fst)

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