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Brandenburg

Landärzte – Mehr Bewerber als Stipendien

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POTSDAM. Mehr Bewerber als Förderstellen gibt es in der ersten Runde des Landärzteprogramms in Brandenburg. Insgesamt 74 Anträge für Stipendien sind bis zum Bewerbungsschluss am 15. August eingegangen, 50 Stipendien sind zu vergeben. Die KV Brandenburg (KVBB) prüft nun die Bewerbungen, bevor die Stipendienvergabe zum neuen Studiensemester am 1. Oktober startet.

Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) wertet die erste Bewerbungsrunde als vielversprechend. „Brandenburg braucht junge, engagierte Ärztinnen und Ärzte. Das neue Landärzteprogramm ist ein weiterer Anreiz, um angehende Medizinerinnen und Mediziner für Brandenburg zu gewinnen“, so die Ministerin.

Auch KVBB-Chef Dr. Peter Noack zeigte sich erfreut über die hohe Bewerberzahl und darüber, dass der ärztliche Nachwuchs Lust auf Brandenburg habe. „Als KVBB sind wir schon seit vielen Jahren in der Nachwuchsförderung breit aufgestellt. Das Landärzteprogramm gibt nun weitere Impulse für die Ansiedlung junger Kolleginnen und Kollegen“, meint Noack.

Bereits seit langem fördert die KV mit finanzieller Unterstützung der Kassen auch Ärzte, die eine ambulante Weiterbildung in Brandenburg machen und Ärzte, die in bestimmten dünn versorgten Regionen eine Praxis übernehmen oder eröffnen wollen.

Für das Landärzteprogramm stellt das Landesgesundheitsministerium pro Semester 25 Stipendien von je 1000 Euro monatlich und 25 sogenannte Co-Stipendien von je 500 Euro pro Monat zur Verfügung. Medizinstudierende verpflichten sich dafür, nach ihrer Ausbildung mindestens fünf Jahre lang in ländlichen Regionen Brandenburgs tätig zu sein. (ami)

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