Telemedizinischer Austausch

Lausitzer Seenlandklinikum wird an Coswiger Tumorboard angeschlossen

Die Arbeit mit dem Ostdeutschen Lungenzentrum soll beim Lausitzer Seenlandklinikum über Telemedizin funktionieren. Befunde werden vorab elektronisch ausgetauscht und später gemeinsam bei Videokonferenzen diskutiert.

Veröffentlicht:

Hoyerswerda. Das Lausitzer Seenlandklinikum in Hoyerswerda wird an das Tumorboard des Fachkrankenhauses Coswig angeschlossen.

„Als offiziell anerkanntes Ostdeutsches Lungenzentrum übernehmen wir Verantwortung nicht nur für die Patienten unseres eigenen Hauses, sondern helfen auch, die Versorgungsqualität und Versorgungssicherheit in anderen Regionen zu gewährleisten“, sagte Torsten Bochannek, Geschäftsführer des Fachkrankenhauses Coswig.

Die Arbeit im Tumorboard funktioniere über Telemedizin. Befunde würden vorab elektronisch ausgetauscht und später gemeinsam bei Videokonferenzen diskutiert. Hierfür kämen alle Fachrichtungen zusammen.

Es sei ein interdisziplinäres Arbeiten, das unter der Leitung des Fachkrankenhauses Coswig stattfinde. Die Spezialisten des Lungenzentrums in Coswig sprächen jeweils Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie aus und rieten zur Übernahme der Patienten ins Zentrum, wenn dies nötig sei.

800 Lungenpatienten pro Jahr

Bei diesem Tumorboard würden bislang knapp 800 Lungenpatienten pro Jahr begutachtet. Durch die Kooperation mit dem Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda kämen bis zu 100 Lungenkrebsfälle im Jahr hinzu.

„Durch die Kompetenzbündelung und das multiprofessionelle Arbeiten können Tumorerkrankungen der Lunge schneller diagnostiziert und zielgerichteter therapiert werden“, sagte Professor Dirk Koschel, Chefarzt für Innere Medizin und Pneumologie am Fachkrankenhaus Coswig und Leiter der Pneumologie am Universitätsklinikum Dresden. (sve)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielt Zink?

© Tondone | AdobeStock

Immunsystem unterstützen:

Welche Rolle spielt Zink?

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Impf- und Zinkstatus im Blick

© Wörwag Pharma | KI-generiert

Bei Risikogruppen:

Impf- und Zinkstatus im Blick

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

© artemidovna | AdobeStock

Ernährungsfallen:

Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Praxisfall im Podcast: Atemwegsinfekt

© Bionorica SE

Phytoneering-Akademie

Praxisfall im Podcast: Atemwegsinfekt

Anzeige | Bionorica SE
Antibiotika – Fluch und Segen

© Bionorica SE

Podcast

Antibiotika – Fluch und Segen

Anzeige | Bionorica SE
Brauchen wir noch Antibiotika?

© deepblue4you | iStock

Content Hub

Brauchen wir noch Antibiotika?

Anzeige | Bionorica SE
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?