Rheinland-Pfalz

Pflegeverband würdigt Einsatz Dreyers für Landespflegekammer

Die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz Dreyer hat ihren Rücktritt erklärt. Der Bundesverband Pflegemanagement erinnert an das Engagement der Politikerin für die Errichtung von Deutschland erster Landespflegekammer.

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Berlin/Mainz. Die Ministerpräsidentin geht – der Pflegeprofession in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus bleibt Malu Dreyer (SPD) in guter Erinnerung: Der Bundesverband Pflegemanagement hob am Freitag in einer Pressemitteilung hervor, dass die Sicherstellung einer guten gesundheitlichen Versorgung der Menschen „nur mit einer starken Pflege“ gelingen könne“. Dreyer habe an diesem Ziel mitgearbeitet.

Hans-Josef Börsch, Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Mitglied im Bundesvorstand Pflegemanagement, sagte, das Wirken Dreyers bei der Errichtung der ersten Landespflegekammer in Deutschland habe nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern bundesweit Signalwirkung gehabt. Es sei gelungen, die Bedeutung der professionellen Pflege in der Versorgung „auf eine neue Stufe zu heben“, so Börsch.

„Nicht über, sondern mit Pflege reden“

Dreyer habe mit dazu beigetragen, dass nicht mehr „über, sondern mit der Pflege“ gesprochen werde, so Börsch. Mit Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) bekomme Rheinland-Pfalz einen neuen Ministerpräsidenten, „bei dem die Pflege im Fokus bleibt und der die berufliche Pflege als eigenständigen Heilberuf stärken will“.

Die Pflege in Deutschland kämpft seit Jahren für eine Verkammerung der Profession – ähnlich der der Ärzteschaft. Bislang gibt es erst in zwei Bundesländern – in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – eine Pflegekammer. In Baden-Württemberg war das Vorhaben zuletzt gescheitert. Dreyer hatte diese Woche ihren Rücktritt vom Amt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin bekannt gegeben. (hom)

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