860 Impfdosen verfügbar

Sachsen: Affenpocken-Impfungen an drei Kliniken

860 Impfdosen zum Schutz gegen Affenpocken stehen an Krankenhäusern in Sachsen zur Verfügung. Die SIKO empfiehlt den Schutz unter anderem bei hohem Expositionsrisiko.

Veröffentlicht:

Dresden. In Sachsen werden an drei Kliniken Impfungen gegen die Affenpocken angeboten. Dies seien das Klinikum St. Georg in Leipzig, das Klinikum Chemnitz und das Städtische Klinikum Dresden, teilte das sächsische Sozialministerium am Freitag in Dresden mit. An den drei Krankenhäusern stünden derzeit 860 Impfdosen zur Verfügung.

Aktuell gebe es im Freistaat sechs labordiagnostisch bestätigte Fälle und einen klinischen Verdachtsfall mit noch ausstehender labordiagnostischer Bestätigung. „Grund zur Vorsicht ist geboten, ein Grund zur Beunruhigung besteht jedoch nicht“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD).

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt eine Impfung momentan für Menschen mit hohem Expositionsrisiko, die einen unzureichenden Pockenschutz und Immunerkrankungen haben. Sinnvoll sei eine Impfung vor allem bis zu fünf Tage nach einem Risiko-Kontakt. (sve)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Frühjahrstagung Hausärztinnen- und Hausärzteverband

Hausärztliche Versorgung als Kit für die Gesellschaft

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken

Großes Reformpuzzle

So will Lauterbach den Krankenhaus-Sektor umbauen

Lesetipps
Ulrike Elsner

© Rolf Schulten

Interview

vdek-Chefin Elsner: „Es werden munter weiter Lasten auf die GKV verlagert!“