Schwierige Personalfindung

Suche nach wissenschaftlichem Mainzer Unimedizin-Vorstand startet neu

Eigentlich sollte der Vorstandsposten an der Mainzer Uniklinik zum 1. April nächsten Jahres neu besetzt werden. Doch nach der Absage eines Kandidaten könnte es nun länger dauern.

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Mainz. Die Stelle des wissenschaftlichen Vorstands für die Universitätsmedizin Mainz wird Anfang des nächsten Jahres neu ausgeschrieben. Unterstützen soll dabei auch eine Unternehmensberatung, wie der Aufsichtsratsvorsitzende und Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium, Denis Alt (SPD), am Dienstag in Mainz mitteilte. Der Posten war schon einmal ausgeschrieben, zuletzt hatte der Kandidat Thomas Kamradt aus Jena überraschend doch noch abgesagt.

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Der Wissenschaftliche Vorstand ist einer von vier Vorstandsposten der Unimedizin Mainz und sollte nach den bisherigen Plänen spätestens zum 1. April gefunden sein. Mit der Neuausschreibung könnte sich dies verzögern.

Die Vorstandsriege des größten Krankenhauses von Rheinland-Pfalz wurde innerhalb weniger Monate fast komplett erneuert. Zum 1. Januar 2024 übernimmt Ralf Kiesslich als neuer medizinischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender den Posten von Norbert Pfeiffer. Neue kaufmännische Vorständin ist seit 1. November Waltraud Kreutz-Gers, die zuvor Kanzlerin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war. Der Vertrag von Pflegevorständin Marion Hahn war bis Ende Januar 2025 verlängert worden.

Der Vorstand der Unimedizin führt selbstständig die Geschäfte des Krankenhauses. Neben dem Wissenschaftlichen Vorstand zählen der Kaufmännische Vorstand, der Pflegevorstand sowie der Vorstandsvorsitzendende und zugleich Medizinische Vorstand dazu. Zuletzt hatte die Unimedizin mit zahlreichen internen Konflikten Schlagzeilen gemacht, es gab tiefe Zerwürfnisse zwischen dem früheren kaufmännischen Vorstand und Leitern einzelner Kliniken unter dem Dach der Unimedizin. (dpa)

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