Gesellschaft

Ärzte kämpfen mit Flutfolgen

Veröffentlicht: 11.04.2006, 08:00 Uhr

HITZACKER (eb). Das Hochwasser der Elbe und ihrer Nebenflüsse hat gestern in vielen Teilen Niedersachsens seinen Höhepunkt erreicht. Aufatmen konnten die Anwohner jedoch nicht.

Auch die drei Hausärzte der 5000-Einwohner-Gemeinde Hitzacker mußten sich zu Wochenbeginn weiter mit den Folgen der Flutkatastrophe herumschlagen. Die Altstadt des Ortes ist vollständig überflutet.

Jörg Schwarzkopf etwa, dessen Praxis noch geöffnet ist, hat derzeit kaum Patienten, da diese nur mit Hilfe eines vom DRK initiierten Boottransfers zur Arztpraxis gelangen. Und sein Kollege Christoph Schmieta mußte seine Praxis in die Volkbank verlegen.

Lesen Sie dazu auch: "Wer kommt schon über die Sandsackwälle geklettert?"

Mehr zum Thema

„EvidenzUpdate“-Podcast

Amtsarzt und Hausarzt: „Wir brauchen den Schulterschluss!“

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock