Fundsache

Die klare Nacht wird ein Horrorfilm

Veröffentlicht:

Schwarz wie die Nacht -  so sieht schon lange kein Großstadt-Himmel mehr aus. Die Nacht in Metropolen leuchtet heutzutage eher rötlich.

Grund dafür ist zum Beispiel in Berlin das gelb-orange Licht der Straßenlaternen. Wenn nun die Straßenbeleuchtung mit neuen LED-Leuchten ausgestattet wird, wird durch das kältere, weiße Licht der Nachthimmel in Richtung Blau umschwenken.

Davon sind die Physiker um Dr. Christopher Kyba von der FU Berlin überzeugt. "Besonders deutlich wird das zu sehen sein, wenn der Nachthimmel bewölkt ist" erklärt Kyba. Grund dafür ist die starke Reflexion des Lichts der Straßenlaternen.

Auch für die Tierwelt könnte es Probleme mit dem neuen Licht geben, denn bewölkte Nächte sind in Ballungsgebieten heute tausendmal heller als noch vor wenigen Jahrzehnten. Und in wolkenlosen Nächten?

Da braucht es LED- Leuchten, die abwärtsgerichtetes, warmweißes Licht mit geringem Blau-Anteil ausstrahlen. Warum? "Sonst sieht es in klaren Nächten aus wie im Horrorfilm", sagte Physiker Kyba. (dpa/bee)

Mehr zum Thema

Paragraf 219a gestrichen

Bundestag kippt das Werbeverbot für Abruptio

Perspektiven für Geflüchtete

Ukrainische Psychiaterin trifft Minister Heil und Faeser

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?