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Höhere Leistungsausgaben

PKV-Beiträge steigen erneut

Viele Privatversicherte müssen im nächsten Jahr erneut tiefer in die Tasche greifen. Als Folge der weiter steigenden Kosten im Gesundheitswesen werden PKV-Unternehmen die Beiträge erhöhen.

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Köln. Die meisten niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich auf weiter steigende Krankenversicherungsbeiträge einstellen. Grund sind die steigenden Leistungsausgaben der privaten Krankenversicherer (PKV).

Nach vorläufigen Zahlen des PKV-Verbands haben sich die Leistungsausgaben der Unternehmen im ersten Halbjahr 2025 erneut spürbar erhöht. So gab es in der ambulanten Versorgung ein Plus von 7,5 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro und im zahnmedizinischen Bereich von 6,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Auch bei der Krankenhausversorgung und im Arzneimittelbereich setzt sich nach Angaben von Holger Eich, Geschäftsführer und Chef-Mathematiker des PKV-Verbands, der Trend zu höheren Kosten fort. „Und in Zukunft drohen weitere Kostenanstiege – zum Beispiel durch die im Rahmen der Krankenhausreform geplante Vorhaltevergütung“, sagt er.

Die Versicherer müssen auf die stark steigenden Leistungsausgaben reagieren. „Erste Signale aus der Branche deuten darauf hin, dass es deswegen zu Beginn 2026 erneut deutliche Beitragserhöhungen geben wird“, betont Eich. „Es ist zu befürchten, dass davon wieder ein Großteil der Privatversicherten betroffen ist.“ Nach Angaben von Eich ist es noch zu früh, um Genaueres zu sagen.

Schon im vergangenen Jahr mussten Privatversicherte zum Teil heftige Beitragserhöhungen hinnehmen. Zum 1. Januar 2025 gingen die Prämien bei zwei Drittel der Vollversicherten in die Höhe, und zwar im Schnitt um 18 Prozent. (iss)

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