Geschichte ab der Grundschule

MAINZ (dpa). Die Bildungsminister von fünf Bundesländern fordern früheren Geschichtsunterricht und eine stärkere Schülerbeteiligung.

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Die Fachminister und -senatoren von Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen haben nach eigenen Angaben vergangene Woche einen entsprechenden Antrag für die in Bonn stattfindende Kultusministerkonferenz (KMK) eingereicht.

Der 60. Jahrestag des Grundgesetzes und der 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR im kommenden Jahr seien geeignete Anlässe, die herausragende Bedeutung der Erziehung zur Demokratie als Aufgabe schulischer Arbeit hervorzuheben. Angesichts zweier Diktaturen im 20. Jahrhundert und der Ergebnisse von rechtsextremistischen Parteien bei Kommunal- und Landtagswahlen sei die Erziehung zu demokratischem Handeln und zu Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eine zentrale Aufgabe für Schule und Jugendbildung, heißt es.

Die Kinder sollten "schon in der Grundschule an die Grundprinzipien unserer demokratischen Gesellschaftsordnung herangeführt werden". Schüler sollten "bereits in der frühen Sekundarstufe I fundierte Kenntnisse unserer jüngeren Geschichte erwerben". Zur Stärkung der Schülerbeteiligung empfehlen die Minister und Senatoren unter anderem die Auszeichnung von besonderem Engagement in den Schulen durch Hinweise auf den Zeugnissen.

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