Personalie

Jenaer Mikrobiologe Pletz ist neuer Präsident der Paul-Ehrlich-Gesellschaft

Professor Mathias Pletz, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Jena, leitet künftig die Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie.

Veröffentlicht:
Neuer Präsident der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie: Professor Mathias Pletz.

Neuer Präsident der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie: Professor Mathias Pletz.

© privat

Jena. Der Infektionsmediziner Mathias Pletz vom Universitätsklinikum Jena ist neuer Präsident der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie. Der Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene ist zum Nachfolger von Christian Bogdan (Erlangen) gewählt worden, wie das Jenaer Klinikum mitteilte.

Pletz gehörte bereits mehrere Jahre dem Vorstand der Gesellschaft an. Die Präsidentschaft hat er bis 2024 inne. In Thüringen gehört er dem Beratergremium der Landesregierung zur Corona-Pandemie an. „Die Pandemie hat gezeigt, welche Rolle Infektionen auch in modernen Industrienationen spielen, sagte Pletz. Allerdings gebe es zu wenig Expertise, so sei in Deutschland erst 2020 der Facharzttitel für Infektionsmedizin eingeführt worden.

Als neuer Präsident der Fachgesellschaft will Pletz vor allem den Nachwuchs auf diesem Gebiet stärken. „Wir müssen vor allem viele jüngere Menschen aus den Bereichen der Human- und Tiermedizin, Pharmakologie, Mikrobiologie und anderer Lebenswissenschaften für dieses wichtige Thema begeistern, entsprechend fortbilden und vernetzen, die besten Ideen entstehen an den Nahtstellen der verschiedenen Fächer.“

Die Paul-Ehrlich-Gesellschaft fördert den interdisziplinären Austausch zu Forschung und optimalen Einsatz antiinfektiver Substanzen und gibt Behandlungsleitlinien für Infektionskrankheiten heraus, die Ärzte in Praxen und Krankenhäusern in ihrer täglichen Arbeit beim Umgang mit Antibiotika und mit Antibiotikaresistenzen unterstützen sollen. (zei)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Heimkehrer

Dr. Petrakis’ Weg von Kreta an die Saar – und wieder zurück

Das könnte Sie auch interessieren
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Pharmakokinetik von Rezafungin bei einer Dosierung von 400mg, gefolgt von 200mg einmal wöchentlich

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [10]

Invasive Candida-Infektionen

Modernes Echinocandin – optimierte Eigenschaften und klinische Vorteile

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

New Orleans

Herzkongress ACC 2026: Das sind die wichtigen neuen Studien

Lesetipps
Eine sehr einfache Illustration eines Darms mit verschiedenen Kapseln drin.

© Dragon Claws / stock.adobe.com

Insbesondere Clindamycin, Fluorchinolone und Flucloxacillin

Antibiotika wirken sich offenbar langfristig auf das Darmmikrobiom aus