Langerhans-Preis geht an zwei Dermatologen

BERLIN (eb). Den Paul-Langerhans-Preis 2006 haben Professor Michael Schön aus Berlin und Professor Alexander Steinkasserer aus Erlangen erhalten. Der Preis wird für dermatologische Forschung verliehen und ist mit 10 000 Euro dotiert.

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Schön forscht seit 15 Jahren in der Arbeitsgruppe Entzündungs- und Tumorbiologie am Rudolf-Virchow-Zentrum in Berlin. Dort untersucht er Prozesse bei der Schuppenflechte und sucht nach neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Hauttumoren. Am malignen Melanom erkranken nach Angaben der Charité Berlin in Deutschland etwa 15 000 Menschen pro Jahr. Knapp drei Prozent der Bevölkerung sind von einer Schuppenflechte betroffen.

Schön teilt sich den Preis mit Professor Alexander Steinkasserer von der Hautklinik der Universität Erlangen. Steinkasserer forscht an immunologischen Grundlagen zu Multipler Sklerose. Im Labor konnte er in einem MS-Modell mit einem gentechnisch hergestellten Protein die typischen Lähmungserscheinungen bei MS hemmen. Den Paul-Langerhans-Preis erhalten Forscher in der Mitte ihrer akademischen Karriere.

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