TIPP DES TAGES

Symptom-Tagebuch wichtig bei Reizdarm

Veröffentlicht:

Bei Verdacht auf ein Reizdarmsyndrom sollten - zusätzlich zur Anamnese - Beschwerden und Angaben zum Stuhlgang (Frequenz, Konsistenz) vom Patienten über zwei bis vier Wochen protokolliert werden. Diese Informationen seien verlässlicher als reine anamnestische Angaben der Patienten, so Professor Peter Layer aus Hamburg beim Gastro-Update.

Eine prospektive Studie habe ergeben, dass die anamnestisch berichteten und die dann im Tagebuch protokollierten Stuhl-Subtypen (vorwiegend Obstipation, vorwiegend Diarrhoe, alternierend) nur bei 54 Prozent der Patienten übereinstimmten, berichtete Layer.

Die Kolontransitzeit korrelierte mit der protokollierten, nicht aber mit der anamnestisch angegebenen Stuhlkonsistenz.

Mehr zum Thema

Sachsen

Mann wirft Messer nach Ärztin im Notdienst

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Vakzin oder Placebo? Eine Impfspritze im Rahmen der Phase-3-Studie von Moderna an einem Studienzentrum in Florida.

COVID-19-Vakzine

Moderna beantragt EU-Zulassung für Corona-Impfstoff