„ÄrzteTag“-Podcast

Wieso retten Scheidungen das Leben von Männern, Lydia Benecke?

Morde von Gesundheitspersonal lassen Menschen erschaudern. Warum gerade diese bei vielen Menschen große Ängste triggern, erklärt die Psychologin Lydia Benecke im Podcast. Und es geht um Morde, die Ärzte nur schwer identifizieren – insbesondere von Frauen.

Von Alexander JoppichAlexander Joppich Veröffentlicht:
Unschwer zu erkennen: Die Psychologin Lydia Benecke ist in Köln zu Hause.

Unschwer zu erkennen: Die Psychologin Lydia Benecke ist in Köln zu Hause.

© Alexander Spanke Fotografie

TRIGGERWARNUNG: In dieser Episode geht es um Verbrechen wie Mord, Kannibalismus und sexuelle Gewalt. Personen, die sensibel auf solche Inhalte reagieren, sollten die Episode überspringen.

Im zweiten Teil des Podcast-Gesprächs mit der Kriminalpsychologin Lydia Benecke dreht es sich wieder um die Faszination für das Morbide. Abermals ergründen wir, was Menschen an der Beschäftigung mit Gewaltverbrechen reizt und gehen diesmal auf kulturelle Unterschiede im Umgang mit dem Tod ein. Morde von Gesundheitspersonal spielen ebenfalls eine Rolle und die Frage, wie es Menschen schaffen, Ärzte durch geschickte Manipulation zu falschen Diagnosen zu bringen. Wir erklären, warum ein Arzt früher wahrscheinlicher Tötungsabsichten mit Blei und Quecksilber identifiziert hat und wieso eine ePA Verbrechen verhindern könnte. Die Psychologin erläutert außerdem noch, warum Scheidungen Männerleben schützt. (Dauer 16:59 Minuten)

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Im vorherigen Teil haben wir erfahren, woher die menschliche Begeisterung für das Morbide herkommt und ob Podcasts die moderne Version der Horrorgeschichte sind. – und wir haben veranschaulicht, warum deutlich mehr Frauen als Männer sich mit wahren Kriminalfällen beschäftigen: Lydia Benecke widerspricht dabei einer bekannten These, die zur Erklärung immer wieder herangezogen wird.
Hören Sie auch den ersten Teil des Podcasts
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