AOK Plus

206 Millionen Beitragsschulden

Veröffentlicht:

DRESDEN. Mehr als 69.700 Versicherte in Sachsen und Thüringen hatten Ende 2015 Beitragsschulden bei der AOK Plus.

Ende 2012 waren es noch gut 42.100 gewesen, was einer Steigerung von deutlich mehr als 60 Prozent entspricht, wie aus mehreren Antworten des sächsischen Sozialministeriums auf Anfragen der Linksfraktion im Landtag hervorgeht.

Der Schuldenstand summierte sich zum Stichtag auf mehr als 206 Millionen Euro (2012: 142,3 Millionen Euro). Jeder säumige Zahler schuldet der Krankenkasse damit im Schnitt fast 3000 Euro.

Die Fraktion der Linken machte für den sprunghaften Anstieg die große finanzielle Not vieler Sachsen verantwortlich und forderte die Einführung einer Bürgerversicherung. (lup)

Mehr zum Thema

1000 Euro pro Monat

KV-Stipendien für angehende Allgemeinmediziner

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hämatologe gibt Tipps

Krebspatienten impfen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Die elektronischen Monitoring-Devices könnten gezielt Patienten mit unkontrollierter Erkrankung verordnet werden, um zu messen, ob es bei der Inhalation an der Regelmäßigkeit, der Technik oder an beidem hapert und dann genau da zu schulen, wo es Probleme gibt.

© tadamichi / stock.adobe.com

DGIM-Kongress

So hilfreich können Smart Inhaler bei Asthma oder COPD sein

Am häufigsten wurde nicht-blutiges Erbrechen initial mit einer GI-Blutung verwechselt. Dies betraf 7,2 Prozent der Diagnosen durch die Leitstelle und 6,5 Prozent derer durch Notärzte. An zweiter Stelle mit 4,9 Prozent und 4,6 Prozent folgte galliges Erbrechen oder das Erbrechen von Stuhl aufgrund eines Ileus.

© eddows / stock.adobe.com

Gastrointestinale Blutung

Magen-Darm-Blutungen werden präklinisch oft falsch eingeschätzt