Lebenserwartung in der EU

Angleichung auf hohem Niveau geplant

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BERLIN. Der neue EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, will in seiner Amtszeit die deutlichen Unterschiede in der Lebenserwartung der Bürger in Ost- und Westeuropa auf möglichst hohem Niveau angleichen.

Andriukaitis sagte jüngst bei seinem Antrittsbesuch im Gesundheitsausschuss des Bundestages, es gelte, eine "dramatische" Lücke zu schließen.

Während in Deutschland die durchschnittliche Lebenserwartung bei rund 81 Jahren liegt und in der EU im Mittel bei gut 80 Jahren, kommen Polen, Estland, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Litauen und Lettland nur auf Werte zwischen rund 74 und knapp 77 Jahren.

Um die Lebenserwartung anzugleichen, setze er auch auf die Zusammenarbeit mit den nationalen Parlamenten, so der Gesundheitskommissar.

Gemeinsam sollten Wege gefunden werden, dieses Problem zu lösen, sagte der frühere Gesundheitsminister der Republik Litauen und nannte als konkrete Handlungsfelder den Konsum von Tabak, Alkohol sowie das Thema falsche Ernährung. (jk)

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