Direkt zum Inhaltsbereich

Integrierte Versorgung

BDI öffnet sich für Selektivverträge

Der Berufsverband Deutscher Internisten geht in die Offensive: Er strebt Vollverträge aus einem Guss an, bei denen auch der stationäre Sektor einbezogen wird.

Veröffentlicht:

WIESBADEN. Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) will in Zukunft regional und überregional als Anbieter von Selektivverträgen auftreten.

Der Berufsverband strebt Vollverträge an, die sowohl die hausarztzentrierte Versorgung nach Paragraf 73b SGB V, die fachärztliche Versorgung (Paragraf 73c) sowie die stationäre Versorgung (Paragrafen 140a ff, 116b, 115a SGB V) einbeziehen.

Die vertragsärztliche Tätigkeit soll mit diesem Schritt attraktiver gemacht und die Zusammenarbeit zwischen den Sektoren des Gesundheitswesens gefördert werden, heißt es in einer Mitteilung.

Die Honorarumverteilung durch die KBV führe zu einer besonderen Benachteiligung der Internisten. "Daran ist vor allem die Budgetierung schuld", kritisiert BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack.

Die Verträge sollen mit den Kostenträgern verhandelt und über ein geeignetes Abrechnungszentrum abgewickelt werden. Im stationären Sektor geht es dabei aus BDI-Sicht primär nicht um aktive Honorarsicherung, sondern um optimierte Versorgungsprozesse an der Schnittstelle ambulant/stationär.

Die Integration des stationären Sektors biete den Vorteil einer internistischen Behandlung aus einem Guss, heißt es weiter.

Hier sei der BDI prädestiniert, entsprechende Versorgungsprogramme anzubieten. Der Verband bekundet seine Bereitschaft, mit allen notwendigen Vertragspartnern zu verhandeln. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Selektivvertrag und elektronische Verschreibung

Hilfsmittel: Erprobung des E-Rezeptes wird ausgeweitet

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Plötzliche Niesanfälle bringen Mann in Lebensgefahr

Herzbericht 2026

Das sind die aktuellen Trends in der Herzmedizin

Lesetipps
Illustration eines molekularen Modells von Messenger RNA.

© Dr_Microbe / Getty Images / iStock

Personalisierte mRNA-Therapien

Verheißungsvolle RNA-Krebsimpfstoffe: Wo steht die Forschung gerade?

Eine Ärztin tropft Allergielösung auf den präparierten Unterarm einer Patientin für den Pricktest.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Steigende Prävalenz

Allergiediagnostik: Dos und Don’ts für die Hausarztpraxis

Eine Thrombose in einem Gefäß

© freshidea / stock.adobe.com

ASS und P2Y12-Inhibitoren

So geht die Plättchenhemmer-Therapie in der Praxis!