Berufspolitik

EU-Projekt zur multikulturellen Pflegeausbildung

GELSENKIRCHEN (akr). Das Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik koordiniert ein EU-Projekt zur Pflegeausbildung, mit dem eine höhere Sensibilität des medizinischen Personals für kulturelle Unterschiede von Patienten erreicht werden soll.

Veröffentlicht:

An dem Projekt nehmen Partner aus der Bundesrepublik, aus Rumänien, der Türkei und Polen teil. Bei der Versorgung von Patienten würden kulturelle Unterschiede und soziale Umstände zu wenig berücksichtigt, kritisiert Gesundheitsökonom Stephan von Bandemer. Unterschiedliche Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit, Präferenzen von Patienten und Werte der verschiedenen Zielgruppen müssten bei der Planung von Angeboten berücksichtigt werden.

In Deutschland sei der Gesundheitszustand von Migranten im Vergleich zur übrigen Bevölkerung deutlich schlechter. "Um mehr 'Kunden‘ der Gesundheitsversorgung zu erreichen, wäre es notwendig, die Angebote systematisch auf die sozio-kulturellen Bedürfnisse auszurichten", sagt von Bandemer.

Mehr zum Thema

Treffen wird vorgezogen

Bund und Länder beraten am Dienstag über Anti-Corona-Regeln

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bei aggressiven Patienten hilft nur Deeskalation: Dabei sollten die MFA ruhig, aber bestimmt Grenzen setzen.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps

Die richtige Kommunikation mit schwierigen Patienten

Die Gesundheitsministerkonferenz will mehr Gelegenheiten für das Corona-Impfen schaffen – so auch in Apotheken.

© ABDA

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken

Trauer über den Verlust des Babys: 0,62 Prozent der Klinikgebärenden ohne COVID-19 hatten in den USA von März 2020 bis September 2021 eine Totgeburt. Bei Gebärenden mit COVID waren es 1,26 Prozent. (Symbolbild mit Fotomodell)

© thodonal / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Was CureVacs Corona-Impfstoff von BioNTechs unterscheidet