Berufspolitik

Grünes Licht für Nachfolgestudie zu Depressionen

Veröffentlicht: 23.10.2008, 05:00 Uhr

JENA/FRANKFURT (tra). Das Bundesforschungsministerium hat Geld für die Nachfolgeuntersuchung "PRoMPT II" zur Studie "Primary Care Monitoring for Depressive Patients Trial" (PRoMPT) bewilligt.

"PRoMPT II" soll überprüfen, ob die positiven Effekte einer Intervention bei depressiven Patienten auch zwölf Monate nach Abschluss der Intervention nachweisbar sind. Idee des Therapieansatzes sind Checklisten, anhand derer das Praxisteam die aktuelle Verfassung des Patienten abklärt.

Die Forschergruppe "Chronic Care und Versorgungsforschung" des Instituts für Allgemeinmedizin Frankfurt am Main unter Leitung von Professor Jochen Gensichen hatte für ihre Arbeit den mit 25 000 Euro dotierten "Deutschen Forschungspreis für Allgemeinmedizin 2008" der Dr. Lothar Beyer-Stiftung erhalten.

Gensichen ist seit Februar 2008 Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin in Jena und leitet von dort aus in Kooperation mit der Frankfurter Arbeitsgruppe auch die Nachfolgeuntersuchung.

Mehr zum Thema

Grundsatzprogramm

Grüne distanzieren sich von Homöopathie

KBV-Statistik

Schon 40 Prozent aller MVZ fachgleich

Mecklenburg-Vorpommern

In der Enquete-Kommission knirscht es gewaltig

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Der für den Impfstoff genutzte Virus-Vektor: Er basiert auf einem abgeschwächten Schimpansen-Adenovirus, das nach der Impfung die Oberflächen-Spike-Proteine von SARS-CoV-2 präsentiert.

SARS-CoV-2-Impfstoff

Vektor-basierte Corona-Vakzine mit 70 Prozent Wirksamkeit

Einen neuen Blick auf die Infektionszahlen fordert eine Gruppe von Experten.

COVID-19

Experten wollen weg von 7-Tage-Inzidenz

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) besuchte am Montag das Werk des Impfstoffherstellers IDT Biologika in Dessau-Roßlau.

COVID-19-Pandemie

Spahn: Corona-Impfungen schon im Dezember denkbar