Arzneimittelpolitik

Hamburger Kassen sparen viel dank Rabattverträge

HAMBURG (di). Die Rabattverträge bescheren den Krankenkassen in Hamburg erhebliche Einsparungen. In den ersten drei Quartalen 2011 stieg das Rabattvolumen auf 65,5 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Die Ausgaben für Arzneimittel, die die niedergelassenen Ärzte in Hamburg ihren gesetzlich versicherten Patienten in diesem Zeitraum verordneten, betrugen 621 Millionen Euro (plus 0,8 Prozent). Hamburgs neue TK-Leiterin Maren Puttfarcken sprach angesichts der geringfügigen Steigerung von einer "wichtigen Atempause für die Kassen."

Im Durchschnitt entfielen auf jeden Versicherten in der Hansestadt sieben Arzneimittelpackungen. Angestiegen sind die pro Kopf verschriebenen Tagesdosen: Statistisch gesehen erhielt jeder Versicherte in Hamburg von Januar bis September 2011 insgesamt 369 Tagesdosen verordnet.

Dies sind pro Kopf Medikamente für fünf Tage mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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