Vietnam

Handel mit Bärengalle soll gestoppt werden

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HANOI. Bis 2020 soll es in Vietnam keinen Handel mehr mit Bären-Galle geben. Tierschützer und der vietnamesische Verband traditioneller Mediziner einigten sich am Montag darauf, die oft in schmerzhaften Verfahren gewonnene Tier-Galle nicht mehr als Heilmittel zu verwenden.

Das Abkommen sei ein "wichtiger Schritt", um die grausamen Zustände auf Bärenfarmen zu beenden, sagte der Vorsitzende des Medizinerverbands Tran Van Ban in Hanoi. Die vietnamesische Bevölkerung solle aufgeklärt werden. Zudem würden pflanzliche Alternativen zur Bären-Galle vorgestellt, die unter anderem als Heilsalbe verwendet wird.

Animals Asia begrüßte die Vereinbarung. Die Verwendung von Bären-Galle sei in Vietnam in den vergangenen Jahren eingedämmt worden, in China hingegen sei der Handel noch legal und würde florieren.

Vietnam verbot die Herstellung im Jahr 2005. Dennoch verschrieben nach Angaben der Organisation im Jahr 2012 noch immer rund 40 Prozent der traditionellen Mediziner Bären-Galle. (dpa)

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