Hessen einigen sich auf Obergrenze für Arzneimittel

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN (ine). In Hessen haben sich die Krankenkassenverbände und die Kassenärztliche Vereinigung über die Arznei- und Heilmittelobergrenzen für das laufende Jahr geeinigt.

KV-Vize Zimmermann: Umfangreiches Verordnungsmanagement durch die Ärzte.

KV-Vize Zimmermann: Umfangreiches Verordnungsmanagement durch die Ärzte.

© KV Hessen

Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" liegt die Arzneimittelobergrenze für das Jahr 2011 bei 1,88 Milliarden Euro - das sind 19 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Die Arzneimittel-Richtgröße für Einzelpraxen ist um 0,8 Prozent angehoben worden. Bei den Heilmitteln steigt die Ausgabenobergrenze im Vergleich zu 2010 um 3,73 Prozent auf 268,75 Millionen Euro. Ebenfalls um 3,73 Prozent wurden die Verordnungsrichtgrößen angehoben.

Nach Angaben von Kassenverbänden und Kassenärztlicher Vereinigung habe man sich auf eine deutliche Basisabsenkung für das Jahr 2010 geeinigt. Hintergrund seien die Arzneimittel-Spargesetze der Bundesregierung.

Die schwierigen Rahmenbedingungen erforderten von den Ärzten ein umfangreiches Arzneiverordnungsmanagement, sagt KV-Vize Dr. Gerd W. Zimmermann.

Er stellte klar, dass ein solcher Mehraufwand in den Praxen von den Krankenkassen nicht zum Nulltarif beansprucht werden könne.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe

Krankenhausreform

Klinik-Atlas soll zum Gemeinsamen Bundesausschuss umziehen

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Brustkrebs Symbolbild

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Risikoadaptiert und individualisiert behandeln

Frühes Mammakarzinom: So optimieren Sie die Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Eine Ärztin spricht mit einer Patientin.

© Siphosethu F / peopleimages.com / Stock.adobe.com

Krebsprävention durch Kommunikation

Zu Krebs halten sich Mythen und Irrtümer hartnäckig – Aufklärung tut not

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Drei Operateure in einem Operationssaal.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe