Weltweiter Durchschnitt

Jede Frau bekommt 2,5 Kinder

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung bekommt jede Frau heute statistisch gesehen 2,5 Kinder.

Veröffentlicht:

HANNOVER. Die Zahl der Kinder pro Frau hat sich im weltweiten Durchschnitt seit 1970 fast halbiert.

Wie die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung am Dienstag in Hannover mitteilte, bekommt jede Frau heute statistisch gesehen 2,5 Kinder - vor gut 40 Jahren seien es noch 4,7 Kinder gewesen.

Gleichzeitig überleben mehr Säuglinge das erste Lebensjahr, wie der Datenreport 2014 der Stiftung zeigt. Von 1000 Lebendgeborenen sterben demnach im weltweiten Schnitt 38 Säuglinge; im Jahr 1970 waren es 89 gewesen.

Bei den Zahlen gibt es je nach Weltregion große Unterschiede. "Während eine Frau in Europa heute nur noch durchschnittlich 1,6 Kinder bekommt (1970: 2,3), sind es in Asien 2,2 (1970: 5,4) und in Afrika 4,7 Kinder (1970: 6,7)", teilte die Stiftung mit.

In Deutschland bringt heute statistisch gesehen jede Frau 1,4 Kinder zur Welt, im Jahr 1970 lag dieser Wert bei 2,1. (dpa)

Mehr zum Thema

DGIM-Kongress

Sektorübergreifendes Nachdenken angemahnt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Die elektronischen Monitoring-Devices könnten gezielt Patienten mit unkontrollierter Erkrankung verordnet werden, um zu messen, ob es bei der Inhalation an der Regelmäßigkeit, der Technik oder an beidem hapert und dann genau da zu schulen, wo es Probleme gibt.

© tadamichi / stock.adobe.com

DGIM-Kongress

So hilfreich können Smart Inhaler bei Asthma oder COPD sein

Am häufigsten wurde nicht-blutiges Erbrechen initial mit einer GI-Blutung verwechselt. Dies betraf 7,2 Prozent der Diagnosen durch die Leitstelle und 6,5 Prozent derer durch Notärzte. An zweiter Stelle mit 4,9 Prozent und 4,6 Prozent folgte galliges Erbrechen oder das Erbrechen von Stuhl aufgrund eines Ileus.

© eddows / stock.adobe.com

Gastrointestinale Blutung

Magen-Darm-Blutungen werden präklinisch oft falsch eingeschätzt