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KV im Norden will Praxisgebühr abschaffen

BAD SEGEBERG (di). Die KV Schleswig-Holstein hat sich für eine prozentuale und sozialverträgliche Eigenbeteiligung der Patienten ausgesprochen.

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Die Praxisgebühr soll dafür entfallen - und damit jährlich rund 360 Millionen Euro an Bürokratiekosten, die nach KV-Angaben in Praxen durch den Einzug der Gebühr entstehen.

"Pro Praxis sind dies 4100 Euro. Extrem hoch ist der Zeitaufwand: jährlich wenden jeder niedergelassener Arzt und sein Praxisteam etwa 120 Stunden auf, um die Praxisgebühr einzubehalten und zu quittieren", so die KV.

KV-Chefin. Dr. Ingeborg Kreuz hält eine sozial ausgewogene Eigenbeteiligung für die bessere Alternative.

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