Gesundheitspolitik international

Kaum noch jugendliche Raucher in New York

NEW YORK (dpa). New Yorks scharfe Maßnahmen gegen das Rauchen zahlen sich aus: Nur jeder siebte Einwohner (14 Prozent) raucht noch.

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Besonders stolz ist die Stadt nach Worten von Bürgermeister Michael Bloomberg auf den Erfolg bei Jugendlichen im Alter von 18 Jahren oder darunter. In dieser Gruppe sank der Anteil der Raucher binnen acht Jahren von 18 auf 7 Prozent, wie die Stadtverwaltung am Freitag online mitteilte.

Von den 18- bis 24-Jährigen greifen demnach jetzt nur noch 13,6 Prozent zum Glimmstengel. 2002 hatte noch jeder vierte (23,8 Prozent) junge Erwachsene regelmäßig gepafft.

Die Zahlen der Raucher unter 18 Jahren stammen von einer Untersuchung der amerikanischen Seuchen- und Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta. Die anderen Ergebnisse wurden vom Gesundheitsdezernat der Stadt New York unter 10.000 Befragten ermittelt.

Eine der ersten "rauchfreien" Städte

2002 hatte Bloomberg New York zu einer der ersten "rauchfreien" Städte der Welt erklärt. Seitdem sind Zigaretten in Restaurants, öffentlichen Gebäuden sowie an den meisten Arbeitsplätzen verboten, neuerdings auch in Parks und an den Stränden.

Gleichzeitig hob die Millionenstadt die Steuern auf Tabakwaren drastisch an. Derzeit liegt der Preis für ein Päckchen Zigaretten bei 11,20 Dollar (8,12 Euro). Landesweit fällt der Abschied von den erwiesenen Krebserzeugern langsamer aus.

Nach der jüngsten CDC-Erhebung konnten es im vergangenen Jahr 19,3 Prozent der Amerikaner noch nicht lassen - im Vergleich zu 20,9 Prozent im Jahr 2005.

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