Krankenkassen

Knappschaft kündigt für 2009 Prämienzahlung an

BERLIN (ble). Die Knappschaft will ihren Mitgliedern im kommenden Jahr Beiträge zurückzahlen. "Wir haben das Ziel, 2009 eine Prämie zu zahlen", sagte eine Sprecherin auf Anfrage.

Veröffentlicht:

Über die mögliche Höhe oder den Start der Prämienzahlung machte sie indes keine Angaben. "Es wird im Moment gerechnet, zudem muss das Bundesversicherungsamt die Zahlungen erst genehmigen", so die Sprecherin. Aktuell liegt der Beitragssatz der Knappschaft bei 13,6 Prozent.

Mit dem Gesundheitsfonds steigt dieser einheitlich für alle Kassen auf 15,5 Prozent. Macht eine Kasse Überschüsse, kann sie Gelder an ihre Mitglieder zurückerstatten. Kommt sie mit dem Geld nicht aus, muss sie von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge erheben. Die Zahlung einer Prämie wäre also ein großer Wettbewerbsvorteil.

Pikant: Ohne Risikostrukturausgleich läge der aktuelle Beitragssatz der Knappschaft allerdings bei 22,1 Prozent. Mit dem Ausgleich werden unterschiedliche Beitragseinnahmen wegen verschiedener Lohnniveaus sowie unterschiedlicher Ausgaben weitgehend egalisiert.

Mehr zum Thema

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit

Ambulantisierung der Medizin

Barmer will mehr Vertragsarzt und weniger Krankenhaus

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Zeitgenössischer Kupferstich von William T. G. Morton und Kollegen im Massachusetts General Hospital in Boston. Mittels eines Glaskolbens führte Morton die Äthernarkose vor.

© akg-images / picture-alliance

175 Jahre Anästhesie

Triumph über den Schmerz

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit