Direkt zum Inhaltsbereich

Krankenkassen benötigen weniger Steuergeld

Veröffentlicht:
Die gesetzlichen Kassen brauchen 2010 möglicherweise geringere Zuschüsse vom Staat als bislang angenommen.

Die gesetzlichen Kassen brauchen 2010 möglicherweise geringere Zuschüsse vom Staat als bislang angenommen.

© Foto: Bilderbox

BERLIN (hom). Gute Nachricht für den Finanzminister: Die gesetzlichen Kassen brauchen 2010 möglicherweise geringere Zuschüsse vom Staat als bislang angenommen. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für die Zeitung "Handelsblatt" zufolge kommen die Kassen mit 1,4 Milliarden Euro zusätzlicher Staatshilfe aus - 2,5 Milliarden Euro weniger als bislang geplant. Grund für die günstigere Entwicklung sei die Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Das Bundeskabinett hatte Ende vergangenen Jahres einen einmaligen Steuerzuschuss in Höhe von 3,9 Milliarden Euro beschlossen. Damit soll die vom Schätzerkreis prognostizierte Finanzlücke bei den Kassen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro halbiert werden.

Der GKV-Spitzenverband betonte, für die Finanzplanung der GKV gelte weiter die Schätzung des Schätzerkreises. Die 3,9 Milliarden Euro zusätzlicher Steuerzuschuss würde in jedem Fall "dringend für die finanzielle Stabilität" der GKV" gebraucht.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anpassung Schutzimpfungs-Richtlinie

Indikationsunabhängige Corona-Impfung künftig für Kassenpatienten erst ab 75

Gemeinsamer Bundesausschuss

Imlunestrant: Zusatznutzen nicht quantifizierbar

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ascariasis

Wurm in der Hose: Was tun bei hartnäckigem Spulwurmbefall?

Fehlende Folgediagnosen verfälschen das Bild

Zi: Endometriose wird in Abrechnungsdaten häufig unterschätzt

Lesetipps
Karzinom in der Bauchspeicheldrüse in schematischer Darstellung

© Crystal light / stock.adobe.com

Chance auf frühe Diagnose?

Pankreaskrebs: Welche Verschreibungen Verdacht wecken sollten

Eine Agarplatte mit angewachsenen Pilzkolonien.

© Saiful52 / stock.adobe.com

Prophylaxe, Diagnostik und Therapie

Pilzinfektionen in der Hämatologie/Onkologie: So gehen Sie vor

Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren