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DAK- Gesundheit

Krankenstand – Mehr Grippe, dafür weniger Rücken

Drei Krankheitsarten machen bei der DAK- Gesundheit mehr als die Hälfte aller Fehltage aus. Die Grippewelle hat ihren Anteil daran.

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HAMBURG. Der Krankenstand bei der DAK-Gesundheit bleibt im ersten Halbjahr stabil bei 4,3 Prozent Und doch sind Veränderungen erkennbar: Während in den ersten sechs Monaten des Vorjahres Beschwerden des Muskel- und Skelett-Systems mit 21 Prozent Rang 1 beim Krankenstand einnahmen, waren dies im ersten Halbjahr dieses Jahres vermehrte Atemwegserkrankungen (ebenfalls mit 21 Prozent) im Zuge der starken Grippewelle am Jahresanfang.

Bei den 2,3 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit ist jeder fünfte Fehltag im Job auf Influenza und Erkältungen zurückzuführen, der höchste Wert seit 2014. Demnach sind die dadurch bedingten Ausfalltage im ersten Halbjahr um 14 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen.

Durchschnittlich habe die Fehlzeit 7,2 Tage betragen. Besonders Frauen litten unter der Grippewelle: Pro 100 Versicherte gab es 185,3 Fehltage, bei den Männern waren es 142,9 Tage.

Auf den nächsten Plätzen folgen Beschwerden des Bewegungsapparats (19,6 Prozent), psychische Erkrankungen (15,3 Prozent), Verletzungen und Vergiftungen (10,8 Prozent) sowie Infektionen (fünf Prozent).

Bei den psychischen Erkrankungen meldet die Kasse einen leichten Rückgang bei der Fallhäufigkeit (von 3,5 auf 3,4 Fälle pro 100 Versicherte). Betroffene fielen bei psychischen Diagnosen jedoch besonders lange aus: Im Schnitt seien es 35 Tage gewesen.

Mehr als die Hälfte aller Fehltage unter den ausgewerteten 2,3 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten lassen sich laut Mitteilung auf die drei erstgenannten Krankheitsarten zurückführen. Dass der Krankenstand im Berichtszeitraum trotzdem stabil geblieben ist, erklärt die DAK mit einem leichten Rückgang bei den Muskel- und Skelett-Beschwerden und bei den psychischen Leiden, der den starken Anstieg der Atemwegsbeschwerden habe kompensieren können. (bar)

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