Lebenserwartung in NRW steigt stetig

KÖLN (akr). In Nordrhein-Westfalen steigt die Lebenserwartung der Einwohner weiter. Heute geborene Mädchen und Jungen haben im Schnitt ein um drei Monate höhere Lebenserwartung als Kinder, die in den Jahren 2004 bis 2006 zur Welt kamen.

Veröffentlicht:
Neugeborene erwartet im Schnitt ein langes Leben jenseits der 70.

Neugeborene erwartet im Schnitt ein langes Leben jenseits der 70.

© Foto: dpa

Das geht aus den Sterbetafeln NRW für die Jahre 2005 bis 2007 hervor, die das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik veröffentlicht hat. Danach haben neugeborene Mädchen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 81 Jahren und neun Monaten, Jungen von 76 Jahren und fünf Monaten.

Dabei holen die Jungen statistisch an Lebenszeit auf. In den vergangenen 20 Jahren ist die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Mädchen um 40 Monate gestiegen, die der Jungen um 56 Monate. Laut Landesamt handelt es sich dabei um einen Sondereffekt, weil in die Berechnung der Sterbetafel nicht mehr die Toten der Weltkriege eingehen.

Auch ältere Menschen leben länger. Eine 60-jährige Frau in NRW hat den neuen Sterbetafeln zufolge noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 24 Jahren und vier Monaten, das sind zwei Monate mehr als in den Jahren 2004 bis 2006. Gleichaltrige Männer haben mit im Schnitt 20 Jahren und vier Monaten ebenfalls zwei Monate gewonnen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Interview

Frau Neumann-Grutzek: Ist die Krankenhausreform eine Enttäuschung?

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ärztin im Gespräch mit einem Patienten

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Tipps für den Reha-Antrag

Vorsorge oder Reha: Was es für die Genehmigung durch die Kostenträger braucht

Menschen in der Börse gucken auf ihre Bildschirme.

© Seth Wenig/AP/dpa

Praxiswissen Geldanlage

Die Börsentrias: Geduld, Disziplin und Sparplan

Ein todkranker Patient liegt in einem Bett auf der Palliativstation im Krankenhaus.

© ARMMY PICCA / stock.adobe.com

Palliativregisteranalyse

Menschen mit Krebs: Viel Schmerz am Lebensende