Gesundheitspolitik international

Österreichs Niedergelassene impfen nicht

WIEN (eb). Österreichs niedergelassene Allgemeinmediziner bleiben von der Möglichkeit ausgeschlossen, in ihren Praxen Patienten gegen die Schweinegrippe zu impfen- obwohl sie es eigentlich gerne täten.

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Wie die im Springer-Science-Verlag erscheinende österreichische "Ärzte Woche" berichtet, werden in der Alpenrepublik sowohl Allgemeinärzte gegen ihren Willen bei der Impforganisation ausgeschlossen. Der Grund liege nicht zuletzt darin, dass Österreich bei der am Dienstag dieser Woche angelaufenen H1N1-Massenimpfung ausschließlich auf den Impfstoff Celvapan® des Anbieters Baxter setzt.

Da die Vakzine nach Anbruch der Durchstichflasche innerhalb von nur drei Stunden verimpft sein müsse, komme auf die Amtsärzte eine große Herausforderung zu. Österreich will zunächst die 300 000 Krankenhausmitarbeiter gegen die Schweinegrippe impfen. Nach der Immunisierung des gesamten Klinikpersonals kann sich vom 9. November an auch der Rest der Österreicher auf freiwilliger Basis impfen lassen.

Nach Angaben von Dr. Wolfgang Geppert, niedergelassener Allgemeinarzt und Vizepräsident des Österreichsichen Hausarztverbandes, wollten sich Patienten durchaus in Hausarztpraxen impfen lassen. Praxischefs müssen ihnen aber die Tür weisen und sie an die ausgesuchten Stellen empfehlen.

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