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Pflegefinanzierung: Union weist Vorwürfe zurück

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BERLIN (hom). Der gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, hat Vorwürfe von Opposition und Gewerkschaften zurückgewiesen, die Koalition plane die Privatisierung des Pflegerisikos. "Eine Privatisierung der Pflegeversicherung wird es nicht geben, sondern eine das bestehende System ergänzende Kapitaldeckung", sagte Spahn.

Mehr Geld für die Pflege könne es nur geben, "wenn wir gleichzeitig eine ergänzende Kapitaldeckung einführen", so Spahn. Vertreter der Pflegekassen widersprachen dem. "Wir wollen ganz klar eine Lösung im System der Sozialen Pflegeversicherung.

Und die ist auch machbar", sagte Barmer GEK-Vizechef-Dr. Rolf-Ulrich Schlenker der "Ärzte Zeitung". Über die reguläre Beitragsfinanzierung lasse sich die Pflegeversicherung trotz der sich verändernden Altersstruktur auskömmlich finanzieren.

Eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung berge "hohe Risiken". In Krisensituationen sei Angespartes nicht sicher.

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