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Ökonom

Pflegefonds dämpft Beiträge nur gering

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BERLIN. Der von der Koalition geplante Vorsorgefonds in der Pflegeversicherung stößt bei Wissenschaftlern und Krankenkassen auf Kritik.

Die bis 2035 angesparten bis zu 42 Milliarden Euro könnten den Beitrag zur Pflegeversicherung lediglich um 0,1 Prozentpunkte oder weniger reduzieren, hat der Gesundheitsökonom Professor Heinz Rothgang von der Universität Bremen im Auftrag der "Frankfurter Rundschau" ausgerechnet.

2030, so Rothgang dürfte der Beitrag schon bei drei Prozent liegen. Das Ziel des Fonds, übermäßige Beitragssteigerungen zu dämpfen, werde somit verfehlt. Der Chef des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen, Klaus Jakobs, nannte den Fonds "reine Symbolpolitik". (eb)

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