Westfalen-Lippe

Positive Bilanz zum Organspende-Telefon

Zwar nur 20 Anrufer, aber es gab ausführliche Gespräche: Kammerpräsident Windhorst ist mit seinem Expertentelefon Organspende ist zufrieden.

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KÖLN. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe zieht eine positive Bilanz ihres ersten Expertentelefons zum Thema Organspende. Zwar nahmen nur 20 Interessierte das Informationsangebot an.

Es gab nach Angaben der Kammer aber zum Teil sehr ausführliche Gespräche, viele offene Fragen konnten geklärt werden.

"Es freut mich, dass wir in den Gesprächen auch mit Fehlinformationen aufräumen konnten", sagte ÄKWL-Präsident Dr. Theodor Windhorst. Es sei wichtig, Misstrauen abzubauen und zu einer steigenden Spendebereitschaft beizutragen.

Bei den Vorkommnissen an den Universitätskliniken Göttingen und Regensburg handele es sich nicht um einen Organspendeskandal, betonte Windhorst.

"Wir müssen hier von einem Organvermittlungsskandal sprechen, bei dem erhebliche kriminelle Energie einzelner Beteiligter und Missachtung des bestehenden Organspendesystems zum Tragen kommen."

Die ÄKWL will nach dem Auftakt in Münster im kommenden Jahr in Bielefeld ein weiteres Expertentelefon zur Organspende anbieten. (iss)

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