Sachsen-Anhalt setzt auf eigene Pflegeberatung

MAGDEBURG (zie). Sachsen-Anhalt ist das einzige Bundesland, das Pflegebedürftigen und deren Angehörigen eine vernetzte Pflegeberatung anbietet.

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Ein entsprechendes Modell wurde in der Harzregion sowie in Magdeburg Anfang des Jahres gestartet. Dabei stehe eine Allianz aus allen Pflegekassen, dem Landkreis Harz und der Stadt Magdeburg für eine umfassende Beratung der Versicherten. "Erste Erfahrungen zeigen, dass das Angebot gut angenommen wird”, sagt AOK-Vorstand Uwe Deh.

Unabhängig von der Kassenzugehörigkeit könnten sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in jeder Geschäftsstelle einer Kasse sowie in den kommunalen Beratungsstellen beider Modellregionen Rat und Hilfe holen.

In Sachsen-Anhalt leben rund 81 000 Pflegebedürftige. Rund 2000 Versicherte haben das Angebot bereits angenommen. Das Modell wird über ein halbes Jahr wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Danach könnte es - Erfolg und Zustimmung des Landesgesundheitsministeriums vorausgesetzt - auf ganz Sachsen-Anhalt ausgeweitet werden. Das würde dann auch das Aus für Pflegestützpunkte im Bundesland bedeuten, wie sie das Pflegerweiterungsgesetz vorsieht.

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