Schmidt: Vorhersage für 2010 noch nicht möglich

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BERLIN (dpa). Im Streit um drohende Finanzlöcher der GKV hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt den Spitzenverband der Kassen scharf angegriffen. "Der Spitzenverband müsste die GKV als hohes Gut des Sozialstaates in unserem Land verteidigen, aber er redet sie schlecht", sagte Schmidt der "Welt".

Schmidt betonte, die Finanzlage der GKV 2010 könne noch nicht vorhergesagt werden. "Wenn nächstes Jahr tatsächlich 450 000 Menschen mehr Arbeitslosengeld II bekommen würden, dann hätten die Kassen viel weniger Geld." 2010 flössen aber auch 1,5 Milliarden Euro mehr Steuergeld in den Gesundheitsfonds.

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