Berufspolitik

Südwesten: Fortbildungsausweis ersetzt Barcode-Sticker

Der Hausärzteverband Baden-Württemberg will Ärzten den CME-Nachweis erleichtern. Ärzte sollen auf Fortbildungen nur noch ihren Mitgliedsausweis scannen lassen und schon landen die Punkte bei der Kammer.

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Hinter dem Barcode verbirgt sich die Fortbildungsnummer des Arztes.

NEU-ISENBURG (reh). Schluss mit dem lästigen Barcode-Sticker-Kleben. Das gilt künftig für Mitglieder des Hausärzteverbands (HÄV) Baden-Württemberg und Teilnehmer an der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) in dem südlichen Bundesland.

Diesen bietet der HÄV nämlich nicht nur einen neuen Mitgliedsausweis an, der gleichzeitig Fortbildungsausweis ist. Der Hausärzteverband will auf seinen Fortbildungen auch komplett weg von den Papierlisten, auf die die Barcode-Sticker geklebt werden.

Wie der Verband mitteilt, würden vom HÄV anerkannte Veranstalter sukzessive mit Barcode-Scannern ausgestattet.

Künftig ganz ohne Papierbescheinigung

Der Barcode werde so direkt an die Landesärztekammer übermittelt - das heißt, die Teilnahme an der Fortbildung wird auch bei der Kammer ganz ohne Papierbescheinigung registriert.

Damit das funktioniert, müssen Ärzte aber zumindest noch einmal einen Original-Aufkleber der Landesärztekammer mit ihrer einheitlichen Fortbildungsnummer (EFN) zücken und postalisch an den Hausärzteverband senden.

Denn die EFN und der Barcode des neuen HÄV Mitglieds-/Fortbildungsausweises müssen zunächst zusammengeführt werden.

Ganz neu ist die Idee, die EFN-Aufkleber durch einen Ausweis zu ersetzen und per Scanner von den Papierbescheinigungen wegzukommen allerdings nicht. Zum einen gibt es bereits Fortbildungsausweise der Kammern.

Die sächsische Landesärztekammer bietet aber etwa schon seit Januar Arztausweise im Scheckkartenformat, auf die sich die EFN in scannfähigem Barcode aufdrucken lässt.

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