Gesundheitsministerium

Teure Pendelei zwischen Bonn und Berlin

Veröffentlicht:

BERLIN. Die zwei Dienstsitze des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin und Bonn verursachen nach wie vor viele Dienstreisen.

Rund 430.000 Euro haben allein Bahnfahrten und Flüge zwischen den BMG-Standorten im vergangenen Jahr gekostet, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der FDP im Bundestag.

Hinzu kommen nochmals etwa 170.000 Euro für Hotelübernachtungen und rund 30.000 Euro für Fahrten mit dem Pkw oder dem Öffentlichen Nahverkehr.

Auch im laufenden Jahr hat sich daran wenig geändert. Bis Ende des ersten Halbjahrs sind bereits Hotelkosten von 98.000 Euro angefallen.

Zwar erklärt die Regierung, man baue die technischen Möglichkeiten der Zusammenarbeit wie Videokonferenzen oder Voice-over-IP-Telefonie stetig aus.

Doch im Vergleich zu 2017 sind die Reisekosten im vergangenen Jahr nochmals gestiegen –  lediglich bei den Aufwendungen für Flüge gab es 2018 einen leichten Rückgang.

Das BMG gehört zu den sechs von 14 Ministerien, deren erster Sitz in Bonn ist. Dort arbeiten 346 Beschäftigteim BMG, in Berlin 406. Geregelt ist die Arbeitsteilung im Berlin-Bonn-Gesetz aus dem Jahr 1994. (fst)

Mehr zum Thema

Niedrigschwelliger Zugang zur Versorgung

Ampel nennt erste Details zum Rollout der Gesundheitskioske

Vorbereitung auf den Herbst

NRW fährt bei Corona-Impfungen weiter zweigleisig

Landarztquote in Sachsen-Anhalt

Bewerberzahl auf Studienplätze leicht gesunken

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Wichtige Medizinprodukte sollten nicht nur ein technisches Gütesiegel vorweisen können, fordert die Barmer.

© lukszczepanski / stock.adobe.com

Barmer Hilfsmittelreport

Kasse will Nutzenbewertung für teure Medizinprodukte