Antrag im Bundestag

Union fordert mindestens 500 Euro Inflationszuschuss für MFA

Ein Corona-Bonus ist Medizinischen Fachangestellten und anderen Gesundheitsberufen verwehrt geblieben. CDU und CSU rufen die Bundesregierung nun dazu auf, das Versäumnis wettzumachen.

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Hohe Verbraucherpreise lassen viele Bundesbürger Spitz auf Knopf rechnen: Die Union fordert nun einen Inflationsausgleich für Gesundheitsbeschäftigte in Höhe von „mindestens 500 Euro“.

Hohe Verbraucherpreise lassen viele Bundesbürger Spitz auf Knopf rechnen: Die Union fordert nun einen Inflationsausgleich für Gesundheitsbeschäftigte in Höhe von „mindestens 500 Euro“.

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Berlin. Die Unions-Bundestagsfraktion macht sich für einen Inflationszuschuss von „mindestens 500 Euro“ für Beschäftigten im Gesundheitswesen stark.

Mit dem Geld sollten Berufsgruppen im stationären und ambulanten Bereich sowie in der Somatik und Psychosomatik bedacht werden, die nicht von einer Corona-Prämie profitiert hätten, heißt es in einem von CDU und CSU vorgelegten Antrag.

Forderung: „Ungleichbehandlung“ beenden

Die Bundesregierung müsse eine Ungleichbehandlung von Gesundheitsbeschäftigten vermeiden, die im Zuge der Pandemie eine besondere Leistung erbracht hätten „und weiterhin erbringen“, schreibt die Fraktion in ihrem Antrag.

Mit dem Extra-Obolus solle auch anerkannt werden, dass die Beschäftigten von den zuletzt stark gestiegenen Lebenshaltungskosten besonders betroffen seien. Der Zuschuss von 500 Euro sei von der Bundesregierung „unverzüglich“ auf den Weg zu bringen.

MFA und ZFA im Kreis der Adressaten

Als Adressaten genannt werden in dem Antrag unter anderem genannt:

  • Medizinische Fachangestellte,
  • Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Beschäftigte in der Notfallmedizin und im Rettungsdienst
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ambulanzen,
  • Beschäftigte in Herzkatheterlaboren
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diagnostischen Abteilungen
  • Pflegekräfte, die in Dialysezentren tätig sind
  • Auszubildende in Pflegefach- und Gesundheitsberufen aller Lehrjahre

Verbände der Medizinischen Fachangestellten wie auch Ärzteorganisationen hatten in der Vergangenheit wiederholt kritisiert, dass die Beschäftigen in der Akut- und Langzeitpflege zwar wiederholt mit einer Corona-Prämie bedacht worden seien, nicht aber die Praxisangestellten. (hom)

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