Freiberufliche Hebammen

Zahl ist unklar

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BERLIN. Wie viele freiberufliche Hebammen in Deutschland Geburtshilfe anbieten, ist unklar. "Valide Zahlen" lägen nicht vor, erklärt die Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des SPD-Abgeordneten Marcus Held.

In der Vertragspartner-Liste des GKV-Spitzenverbands seien Hebammen erfasst, die Geburtshilfeleistungen mit gesetzlichen Kassen abrechnen.

Dabei seien Hebammen, die Leistungen nur für PKV-versicherte Frauen erbringen, nicht mitgezählt. Der Deutsche Hebammenverband könne Auskunft geben, wie viele Hebammen über den Gruppenversicherungsvertrag des Verbands eine Berufshaftpflicht geschlossen haben.

Hier fallen dann jene Hebammen durch das Raster, die einzelvertragliche Versicherungen geschlossen haben oder über eine Klinik versichert sind, heißt es.

Mitte Januar hatte der GKV-Spitzenverband mitgeteilt, die Zahl freiberuflicher Hebammen sei entgegen den Erwartungengestiegen. Dem hatte der Hebammenverband widersprochen. (fst)

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