GlaxoSmithKline

2013 wieder Wachstum!

Herausforderung für GlaxoSmithKline: Der Spardruck in den europäischen Gesundheitssystemen hat 2012 Umsatz gekostet.

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Die Zentrale in München von GlaxoSmithKline in München.

Die Zentrale in München von GlaxoSmithKline in München.

© Sigi Mueller / augenblick-fotografie.com

LONDON. 2013 soll den Beginn einer Phase neuen Wachstums für Glaxo-SmithKline markieren. In den kommenden drei Jahren habe man die Chance, weltweit rund 15 neue Pharmaprodukte in die Märkte zu bringen, kündigte CEO Sir Andrew Witty am Mittwoch in London an.

Gleichzeitig soll das vorigen Sommer aufgelegte Kostensenkungs- und Effizienzprogramm erweitert werden. Bis 2016 will Glaxo seine laufenden Ausgaben dadurch um mindestens eine Milliarde Pfund (1,16 Milliarden Euro) pro anno drücken.

Bestandteile des Programms seien unter anderem der Abbau von Überkomplexität in den Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsprozessen sowie in der Lieferkette. Zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen, heißt es, plane man angesichts der Veränderungen der Preisbildungs- und Erstattungsmechanismen in Europa für das hiesige Pharmageschäft.

Dabei dürfte auch der dieses Jahr anstehende Verlust der Marktexklusivität für Glaxos größtes Produkt, die Atemwegskombi Seretide® (Fluticason + Salmeterol), in Europa eine Rolle spielen. In den USA ist das Mittel schon seit zwei Jahren nicht mehr patentgeschützt. 2012 erlöste Glaxo damit rund fünf Milliarden Pfund (+1,0 Prozent).

Federn gelassen

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte GlaxoSmithKline noch mit Umsatz- und Gewinnrückgang zu kämpfen. Federn lassen mussten die Briten unter anderem wegen Sparmaßnahmen in den Gesundheitssystemen, Währungs- und Entkonsolidierungseffekten.

Der Konzernumsatz sank um drei Prozent auf 26,4 Milliarden Pfund (30,5 Milliarden Euro). Bei nur geringfügig niedrigeren Kosten ging der Betriebsgewinn um fünf Prozent auf 7,4 Milliarden Pfund zurück.

Nach Steuern verdiente GlaxoSmithKline mit 4,7 Milliarden Pfund knapp 14 Prozent weniger als im Vorjahr.

Für dieses Jahr kündigte CEO Witty ein Prozent Umsatzwachstum (zu konstanten Wechselkursen) an sowie drei bis vier Prozent Zuwachs beim Kerngewinn pro Aktie. (cw)

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