Steuern

Ab 2017 werden Schweizer Konten erfasst

Nicht mehr vor dem deutschen Fiskus sicher: Beim berüchtigten Bankdaten-Abkommen zwischen der EU und der Schweiz läuft ab Januar die heiße Phase an.

Veröffentlicht:
Ab 2017 werden Schweizer Konten erfasst

© Schlierner / Fotolia.com

Neu-Isenburg.  Über eineinhalb Jahre ist es her, dass sich Unterhändler der Schweiz und der EU auf ein Verfahren zum automatischen Austausch von Bankdaten geeinigt haben. Mit dem Ziel, Steuerflüchtigen schneller auf die Schliche zu kommen.

Zwar soll der Austausch erst ab 2018 zu 100 Prozent scharf gestellt werden, im nächsten Jahr starten aber erste Vorbereitungen, die Steuerpflichtige mit Konten in der Schweiz bereits empfindlich treffen könnten.

Denn ab 2017 beginnen die Schweiz und die EU-Staaten damit, die Kontodaten für den späteren Austausch zu erheben. Ab 2018 erhalten EU-Staaten dann jährlich – automatisiert – Namen, Adressen, Steuernummern, Geburts- und Kontodaten von allen EU-Bürgern, die in der Schweiz ein Konto haben. Das Abkommen geht auf eine Vereinbarung zurück, die im Oktober 2014 von 51 Staaten – darunter auch die Schweiz – unterzeichnet wurde. Darin erklären sie sich bereit, den von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) auf Bitten der G20-Staaten entwickelten globalen Standard zum automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen umzusetzen. (eb

 

Schlagworte:
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Gefangen in der Gedankenspirale: Personen mit Depressionen und übertriebenen Ängsten profitieren von Entropie-steigernden Wirkstoffen wie Psychedelika.

© Jacqueline Weber / stock.adobe.com

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken

Gesundheitsminister Lauterbach hat angekündigt, den Entwurf für die Klinikreform am 8. Mai im Kabinett beraten lassen zu wollen. 

© picture alliance / Geisler-Fotopress

Großes Reformpuzzle

So will Lauterbach den Krankenhaus-Sektor umbauen